Das Ziel muss ein anderes sein: Die Schulbibliothek als Teil der Schule, als pädagogische Einrichtung, als während der Schulzeit nutzbarer Lernort für Unterricht und als Kulturzentrum im Schulleben, mit didaktisch-medienpädagogisch-bibliothekarisch aus- oder weitergebildetem Personal, das zum Kollegium gehört und in den schulischen Gremien und Planungsgruppen Sitz und Stimme hat.
Dieses Zitat aus Basedows1764 Blog
kann ich nur voll unterstreichen.
13. Juli 2009 at 15:07
Hm, so ganz gefällt mir das Ziel nicht. Da fehlt doch noch was. Schule hat immer die Eigenschaft etwas sich ihr unterzuordnen. Gefällt es, wird es einverleibt.
Und da möchte ich die Fahne schwingen und sagen: Etwas Unabhängigkeit sollte gewahrt bleiben.
Ich hatte im letzten Schuljahr Besuch von jemandem, der völlig unglücklich war mit der Situation in seiner Schulbibliothek. In den Gremien war die sinnvolle Nutzung seines Bibliotheksraumes beschlossen worden. Nun hatte er immer da in den Freistunden SchülerInnen sitzen. Bis zu drei Klassen auf einmal. Da ging nichts mehr.
Das ist jetzt nur ein Beispiel, doch hatten wir ein ähnliches Problem. Das ist ein harter Kampf, die Bibliothek als solche zu erhalten, wenn die Schule erst einmal den Zugriff hat. Daher möchte ich die Vernetzung nur semipermeabel.
15. Juli 2009 at 13:14
Tut mir leid, meine Erfahrung ist eine andere. Die Schüler der Klassen, die Unterrichtstunden in die Mediohtek verlegt haben (natürlich in Absprache mit mir), haben in Folge die Mediothek häufiger und vielfältiger genutzt, das belegt die Statistik. Meine Einrichtung wird am besten von den Schulbereichen genutzt, mit denen eine enge Zusammenarbeit gelingt. Schüler zum Lesen zu verführen gelingt nur, wenn alle an einem Strang ziehen.